Gestern gingen über 250 Menschen gegen das neue AfD-Büro in der #Erlenau auf die Straße und machten deutlich, dass es weder in #Rosenheim noch sonst irgendwo einen Raum für Rassismus, Frauenfeindlichkeit und Antisemitismus geben darf.
Als gegen Ende der Demonstration einige entschlossene Aktivist*innen direkt vor das Büro ziehen wollten, in dem sich AfD-AnhängerInnen verschanzten - unter ihnen ein bekannter Holocaustleugner - hatte die Rosenheimer Polizei nichts Besseres zu tun als die FaschistInnen zu schützen und dabei mit Teleskopschlagstöcken auf Jugendliche einzuprügeln. Das dies nicht nur auf Gegenliebe stieß, wundert uns wenig.
In einer Pressemitteilung der Polizei versucht diese nun, den Protest zu entpolitisieren, zu kriminalisieren und dadurch zu delegitimieren. Die örtliche CSU springt natürlich auf den Zug auf und ist ebenfalls schwer empört, dass sich die Aktivist*innen nicht einfach verprügeln lassen. Dass die Lokalpresse (wie z.B. rosenheim24) unkritisch beide Meldungen auf die Startseite packt und die Pressemitteilung des #noAfD Bündnisses ignoriert verwundert wenig, ist allerdings wie das Agieren der Polizei und der CSU ein Ausdruck des gesellschaftlichen Rechtsrucks, gegen den wir gestern auf der Straße waren.
Für uns ist klar, Widerstand gegen die Akteure des Rechtsruck ist und bleibt notwendig. Wir lassen unseren Protest weder kriminalisieren noch entpolitisieren! Und wir werden weiterhin gegen das AfD-Büro in der Erlenau auf die Straße gehen!
Möglichkeit dazu gibt es gleich morgen, von 15 - 17 Uhr wollen die RassistInnen dort ihre erste Sprechstunde abhalten.
Make racists afraid again!
Wer die Pressemitteilung des Bündnis nochmal lesen möchte kann das hier tun:
https://noafdrosenheim.noblogs.org/post/2018/12/15/entschlossene-demonstration-gegen-afd-buero/
Hier ein Post der Jusos zum Vorfall:
https://twitter.com/JusosRosenheim/status/1074032563818131457
Hier der Artikel:
https://www.rosenheim24.de/rosenheim/polizeimeldungen/rosenheim-protest-gegen-afd-buero-demonstranten-greifen-polizisten-fazit-polizei-10871124.html
Antifaschistisc
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Donnerstag ( 19:30) = Verschwörungsideologien in der Neuen Rechten - Vortrag von Stefan Christoph
Aufgrund der aktuellen Corona-Situation in Rosenheim und zum Schutz aller Teilnehmer*innen findet der Vortrag nun online und nicht wie ursprünglich geplant im Mailkeller statt.
Das Gute: Durch die Verlegung in den digitalen Raum auch wieder eine Teilnahme an der ursprünglich bereits ausgebuchten Veranstaltung möglich. Interessierte können sich per Email an noafd-rosenheim@riseup.net anmelden und erhalten dann den Zugangslink zur Veranstaltung.
NO AfD Rosenheim is
sharing a COVID-19 Update.
Do (15.10.): Verschwörungsideologien in der Neuen Rechten - Vortrag von Stefan Christoph findet nun online statt
Aufgrund der aktuellen #Corona-Situation in #Rosenheim und zum Schutz aller Teilnehmer*innen haben wir uns schweren Herzens dazu entschlossen die Veranstaltung online stattfinden zu lassen. Der Vortrag findet wie geplant am Donnerstag, den 15.10. um 19.30 Uhr statt und kann über GoToMeeting mitverfolgt werden.
Das Ganze hat aber auch etwas Gutes: Es können nun alle Interessierten teilnehmen, auch die, denen wir bereits absagen mussten. Für die Zusendung des Links zur Veranstaltung, bitte eine kurze Nachricht an noafd-rosenheim@riseup.net
Den Link zur Veranstaltung schicken wir allen Angemeldeten am Donnerstag per Email.
Unsere heute veröffentlichte Pressemitteilung findet Ihr hier:
https://noafd.rosenheim.tk/wp-content/uploads/sites/21/2020/10/PM-Vortrag_-Verschw%c3%b6rungsideologien_-nun-online.pdf
Nazis | Fundis | Klima – Drei sinnvolle Möglichkeiten am Wochenende aktiv zu sein
Alle, die am Wochenende nicht in Berlin sind, um sich den "III. WEG" und Verschwörungsanhänger*innen in den Weg zu stellen, können auch in Oberbayern aktiv sein
A) Radikale Abtreibungsgegner*innen planen am Samstag einen Marsch der „1000 Kreuze für das Leben“ durch die Münchner Innenstadt, um gegen Schwangerschaftsabbrüche zu protestieren. Kommt um 13:00 zum Reiterdenkmal (nahe Odeonsplatz). Weitere Infos gibt es hier: https://twitter.com/ASA_Muenchen
oder
B) Das Klimacamp Chiemsee 2020, findet ab heute (Donnerstag) bis Sonntag (04.10.) in Chieming am Chiemsee statt
http://klimacamp-chiemsee.de/anmeldung/
https://www.facebook.com/KlimacampChiemsee
Bei allem was ihr macht – handelt verantwortungsbewusst und solidarisch. Tragt bei Aktionen eine Maske. Sie dient nicht nur unserem Schutz vor einer Coronainfektion, sondern ist auch Ausdruck unserer Solidarität und unseres Zusammenhalts. Wir halten untereinander einen Mindestabstand von 1,50m ein.
Samstag = Antifaschistische Demo: 40 Jahre nach dem Oktoberfestattentat - Never Forget!
Morgen, am 26. September jährt sich das Oktoberfestattentat zum 40. Mal. Im Jahr 1980 forderten drei rechtsterroristische Anschläge in Hamburg, München und Erlangen allein insgesamt 16 Todesopfer. Die Erinnerung an diese Taten wachzuhalten bedeutet auch, auf Kontinuitäten hinzuweisen, die von 1980 bis heute reichen. In München werden Antifaschist*innen mit einer antifaschistischen Demonstration, gemeinsam mit sicheren Hygieneregeln, der Opfer erinnern und gedenken. Die Demo startet um 13 Uhr am Gollierplatz in #münchen
#KeinVergessen #KeinSchlussstrich
Passend zum Thema veröffentlichte das ARD Magazin kontrovers am Mittwoch die Kurzdoku „Oktoberfest-Attentat - Die schwierige Aufarbeitung von rechtem Terror“ (18 Min). Von Anfang an gab es Hinweise auf Verbindungen in die rechtsextreme Szene. Trotzdem dauerte es fast 40 Jahre, bis die Tat offiziell als "rechtsextrem" eingestuft wurde. Kein Einzelfall - seit den 80er-Jahren werden solche Anschläge immer wieder geistig Verwirrten oder dem "Milieu" zugeschrieben. Eine gefährliche Verharmlosung.
https://www.ardmediathek.de/br/video/kontrovers/oktoberfest-attentat-die-schwierige-aufarbeitung-von-rechtem-terror/br-fernsehen/Y3JpZDovL2JyLmRlL3ZpZGVvL2IzZmZmMzFjLTE2MjQtNGQyYS05NTIxLTE0OTJmZTQ0YjQ4Nw/





