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Gedenken Mölln 1992
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Das Haus der Familie Arslan wurde am 23.11.1992 von rechtsextremen Tätern mit Molotow-Cocktails angezündet. Bei dem Brandanschlag wurden die 10jährige Tochter Yeliz Arslan, die 11jährige Nichte von Frau Arslan, Ayse Yilmaz und die Mutter von Herrn Arslan, Bahide Arslan ermordet. Der damals 7jährige Sohn Ibrahim wurde aus dem abgebrannten Haus nach dem Ende der Löscharbeiten gerettet. Seine Großmutter hatte ihn in ein nasses Tuch gewickelt und so retten können. Hava Arslan konnte den damals sechs Monate alten Namik nur retten, indem sie ihn aus dem Fenster des 2. Stockwerks in die Arme von Helfenden warf und selbst hinterher sprang. Die überlebenden Familienmitglieder sind bis heute schwer traumatisiert.
Anfangs verdächtigte die Polizei Faruk Arslan persönlich, den Brandanschlag verübt zu haben. Dann suchte sie in der türkischen Bevölkerung Möllns nach den Tätern. Schließlich wurden die Täter Michael Peters und Lars Christiansen, die beide der neofaschistischen Skinhead-Szene angehören, gefasst. Im Dezember 1993 verurteilte sie das Oberlandesgericht Schleswig nach 47 Verhandlungstagen wegen Mordes und besonders schwerer Brandstiftung zu Höchststrafen. Peters (damals 25) zu einer lebenslangen und Christiansen (damals 19) nach Jugendstrafrecht zu 10 Jahren Freiheitsstrafe. Als Chef einer Neonazigruppe war Peters bereits zuvor an zwei versuchten Brandanschlägen auf Asylbewerberunterkünfte in Gudow und Kollow beteiligt gewesen. Beide widerriefen ihre vorherigen Geständnisse. Mittlerweile sind beide Täter aus der Haft entlassen.
Anfangs verdächtigte die Polizei Faruk Arslan persönlich, den Brandanschlag verübt zu haben. Dann suchte sie in der türkischen Bevölkerung Möllns nach den Tätern. Schließlich wurden die Täter Michael Peters und Lars Christiansen, die beide der neofaschistischen Skinhead-Szene angehören, gefasst. Im Dezember 1993 verurteilte sie das Oberlandesgericht Schleswig nach 47 Verhandlungstagen wegen Mordes und besonders schwerer Brandstiftung zu Höchststrafen. Peters (damals 25) zu einer lebenslangen und Christiansen (damals 19) nach Jugendstrafrecht zu 10 Jahren Freiheitsstrafe. Als Chef einer Neonazigruppe war Peters bereits zuvor an zwei versuchten Brandanschlägen auf Asylbewerberunterkünfte in Gudow und Kollow beteiligt gewesen. Beide widerriefen ihre vorherigen Geständnisse. Mittlerweile sind beide Täter aus der Haft entlassen.




